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PRESSESTIMMEN:
"Ein
gutes, ein kluges Buch." (Stilbruch/RBB, 7. Oktober
2004)
"Ein
Buch, das mit einigen Ostlegenden und ideologischen Mythen
aufräumt." (ZDF/Aspekte, 15.10.2004)
"Kenntnisreich
beleuchtet Ernsting jene amerikanischen Traditionen, aus
denen sich z. B. Reeds musikalisches Selbstverständnis
speiste. (...) Wie nebenbei wird der Leser - ohne akademischen
Zeigefinger - auch noch durch 15 Jahre DDR-Kulturpolitik
geführt. (...) Ein kluges Buch." (Junge Welt, Literaturbeilage,
1.12.2004)
"Pop
war in der DDR nur in einer Placebovariante gestattet, und
eine dieser Episoden hat Stefan Ernsting in der Biographie
"Der rote Elvis" aufgearbeitet." (Financial Times, 5.10.04)

"Stefan
Ernsting räumt mit den Mythen der DDR-Propaganda auf."
(Arte "Metropolis", 27.11.2004)
"Eine spannungsreiche Biographie (Fact - Das Schweizer Nachrichtenmagazin,
Nr. 1/2005)
"Gut
recherchiert und fair in der Darstellung" (Hamburger Abendblatt,
"Geheimtips für den Gabentisch", 11.12.04)
"Erstaunlich gelungene Biographie" (Das Magazin, Nr.1/05)
"Sehr
empfehlenswert!" (Radio Eins, "Seite Eins-Büchermagazin",
23.1.2005)

"Das
aktuellste und umfangreichste Buch zum Thema." (Freie Presse,
15.10.2004)
"Mit
dieser Biographie stellt Stefan Ernsting sein Gespür
fŸr ungewöhnliche Themen unter Beweis." (Weser Kurier,
21.10.2004)
"Stefan
Ernsting hat Reed ein ausgewogenes, faires Denkmal gesetzt."
(Literaturen, , 12 II 2005)
MEHR
IM PRESSE INFO
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BUCH
Stefan
Ernsting
DER
ROTE ELVIS oder
Das
kuriose Leben eines US-Rockstars in der DDR
(Gustav
Kiepenheuer/Aufbau
Verlag) Hardcover, 380 Seiten,
ISBN
3378010738, Preis: 22,50 Euro
"Von
der Berliner Mauer bis Sibirien, Dean Reed aus
Colorado ist der größte Star der
Popmusik. Reed wird von Russen und anderen Osteuropäern
als der prominenteste Amerikaner nach Präsident
Ford und Henry Kissinger genannt."
(People Magazine/1976)
"Wenn's
um Frieden geht, sollte einem jeder recht sein!"
(Karl-Eduard
von Schnitzler in einer NDR-Dokumentation von
Peter Gehrig)
"Ich
hatte noch nie von ihm gehört bis ich 1979
als Delegierter zum Internationalen Film Festival
Moskau eingeladen war. Ich ging mit meinem Dolmetscher
über den Roten Platz als ich einen Mann
sah, der von seinen Fans fast erdrückt
wurde. Ich fragte, wer ist das denn und man
sagte, "Oh, mein Gott, es ist Dean Reed, der
berühmteste Amerikaner der Welt!"
(Filmemacher
Will Roberts beim Boulder Film Festival 2001
in den USA)
Deutschland
am Anfang eines neuen Jahrtausends. Auf Berliner
Flohmärkten sammelt sich das sozialistische
Strandgut und vermittelt einen sentimentalen
Blick auf die Zeit als es noch ein zweites Deutschland
gab. Zwischen alten Amiga-Platten finden sich
auch Alben des amerikanischen Countrysängers
Dean Reed, dem unbekanntesten Superstar aller
Zeiten, der im kalten Krieg zum sowjetischen
Propagandamaskottchen avancierte und 1986 im
Zeuthener See bei Berlin ums Leben kam. Lange
Zeit hatte man den Mann aus Colorado vergessen,
aber seit Tom Hanks einen Spielfilm über
den berühmtesten Amerikaner, der östlich
der Mauer daheim war, angekündigt hat,
ist seine Geschichte in aller Munde.
Dean
Reed spielte in 18 Filmen mit, produzierte 13
LPs und gab Konzerte in 32 LŠndern. Er protestierte
international gegen Atomkraft, Militär
Juntas oder den Krieg in Vietnam und gab Konzerte
in Ländern wie dem Irak, Libanon, Nicaragua,
Kuba oder Bangladesch. Dean Reed lebte in Chile,
Mexiko, Argentinien, Spanien und Italien und
hatte Kontakte zu hochrangigen Oppositionellen
in verschiedenen Ländern, KGB-Agenten und
Politikern wie Salvador Allende, Daniel Ortega
oder Yassir Arafat. Obwohl er von den westlichen
Medien ignoriert wurde, soll ihn ein Drittel
der Menschheit dereinst für den größten
Popstar der Welt gehalten haben. 1972 lie§ sich
Dean Reed in der DDR nieder, wo er mit offenen
Armen empfangen wurde. Dank seiner Staatsbürgerschaft
genoß er die volle Reisefreiheit, pries
aber in Interviews die Vorzüge der Mauer.
Der Stasi galt er als zuverlässiger Informant
und den obersten Strategen des Warschauer Paktes
als Geschenk des Himmels. Der gutaussehende
Sonnyboy ehelichte seine Showbiz-Kollegin Renate
Blume und das Paar verlieh dem DDR-Alltag einen
Hauch von Glamour. Er gab bei "Ein Kessel
Buntes" den Einheizer und drehte eine Reihe
von Filmen für die Defa.
Bei
keinen anderen Weltstar verliefen die Grenzen
zwischen Pop und Propaganda so fließend.
Dean Reed ließ sich als Cowboy feiern,
der für das Gute in den Kampf ritt, aber
stets brav zurück in den Osten kehrte.
Sein Erfolg in den Siebzigern und sein späteres
Scheitern an den eigenen AnsprŸchen steht stellvertretend
für das Scheitern der DDR-Kulturpropaganda
und einer staatlichen Popkultur, die jungen
Menschen hinter dem eisernen Vorhang einen Hauch
von weiter Welt vermitteln sollte. Der seltsame
Tod von Dean Reed markierte den Anfang vom Ende
einer Kulturpolitik, die nur von Placebo-KŸnstlern
getragen wurde. Sein Selbstmord wurde von Erich
Honecker persönlich als Unfall vertuscht
um die eine Legende zu erhalten, die bis in
die Gegenwart fortwirkt. Der Mythos Dean Reed
suggerierte aber, daß sein Tod kein Zufall
gewesen sein konnte. Widersprüchliche Aussagen
und Verschwörungstheorien lie§en zusŠtzlich
den Verdacht aufkommen, daß der Mann aus
Colorado nicht einfach nur ein naiver Schlagersänger
zwischen den Fronten des kalten Krieges gewesen
war.
"Der
Rote Elvis" entwickelt sich von der pophistorischen
Recherche zur Spionagegeschichte und geht den
zahlreichen Gerüchten nach, die sich um
Dean Reed ranken. In Interviewausschnitten kommen
Verwandte, Freunde, Kollegen, Fans und ehemalige
Mitarbeiter hochrangiger Abteilungen der letzten
DDR-Regierung zu Wort um ein realistisches Bild
von Dean Reed zu zeichnen und seinen Erfolg
zu erklären.
Das
Buch wird ergänzt durch eine Filmographie,
Discographie und eine Liste aller bekannten
TV-Auftritte. Parallel zum Buch entstand der
Dokumentarfilm "Ein Amerikaner in der DDR"
(Regie: Leopold Grün, Prod.: Totho/T&G
Films, Verleih: Progress), der Ende 2005
in die Kinos kommt. MEHR
IM PRESSE INFO
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